Storytelling With Pictures

Jane Evelyn Atwood, US/FR

Samstag/Sonntag, 14./15. März 2015,
10–18 Uhr

Ort: Fotografie Forum Frankfurt
Anmeldeschluss: 06. März 2015

 
Jane Evelyn Atwood

Foto: Selbstporträt Jane Evelyn Atwood, © die Künstlerin

Jane Evelyn Atwood

Foto: Jane Evelyn Atwood, Daily life in the seaside town Les Gonaives, devastated by Hurricane Jeanne in September, 2004 and in the poorest country in the world, Haiti, 2005, © Jane Evelyn Atwood

Jane Evelyn Atwood

Foto: Jane Evelyn Atwood, Visiting rights for a married couple jailed for stealing a painting from a museum. Maison d’Arrêt de Femmes, Dijon, France, 1991, © Jane Evelyn Atwood

Jane Evelyn Atwoods Werke reflektieren eine tiefe und zeitintensive Beschäftigung mit ihren Themen. Fasziniert von Menschen und von der Idee der Exklusion hat sie es geschafft, in Welten einzudringen, die viele von uns nicht kennen, nicht gewählt oder ignoriert haben. Neben dem ersten W. Eugene Smith Award 1980 wurde sie 1987 mit einem World Press Photo Award ausgezeichnet.

Hauptgegenstand des Workshops ist die Imagination und Kreation einer narrativ zusammenhängenden Bilderserie, kurzum: das Erzählen einer Geschichte in Bildern. „Telling a story with pictures is just like writing with words.“ (Atwood)

Die Künstlerin zeigt eigene Arbeiten, die vor dem Hintergrund ihrer langwierigen Auseinandersetzungen mit ihren Sujets geschichtliches Potenzial in sich tragen und diskutiert diese innerhalb der Gruppe. Die Teilnehmer werden gebeten, eigene Arbeiten für die Portfolio Review mit zu bringen. Im Workshop entwerfen die Teilnehmer zum Thema „Storytelling with Pictures“ Geschichten - ob abstrakt, realistisch, konzeptuell, dokumentarisch oder journalistisch, fotografieren und überlegen, die einzelnen Fotografien sinnvoll zu einer Erzählung zusammenzusetzen.

Der Workshop wird in englischer Sprache gehalten.

Jane Evelyn Atwood (*1947) wurde in New York geboren und lebt seit 1971 in Frankreich. Sie wurde bereits mit vielen Auszeichnungen prämiert. 1990 erhält sie den Grand Prix Match du Photojournalisme und den Grand Prix du Portfolio de la Société Civile des Auteurs Multimédia (SCAM). Daraufhin folgen Preise wie der Ernst Haas Award 1994, der Oskar Barnack Prize, Leica Camera 1997; 1998 der Alfred Eisenstaedt Award; 1980 der W. Eugene Smith Award und im 1987 einen World Press Photo Award. Im Jahr 2005 wird ihr der Charles Flint Kellogg Award in Arts and Letters vom Bard College (USA) verliehen. Ihre erste Retrospektive erhält sie 2012 am Maison Européenne de la Photographie in Paris und 2013-2014 eine weitere im Botanique in Brüssel. Atwood ist Autorin von mehreren Büchern, dessen Inhalte oftmals von Frauen handeln: Nächtlicher Alltag über französische Prostituierte (1980); Exterieur Nuit, über Blinde (1998); Trop de Peines, Femme en Prison (2000) und Too Much Time, Women in Prison (2000), ein zehnjähriges Projekt, über weibliche Inhaftierung; A Contre Coup (mit Annette Lucas), fünfzehn Portraits von französischen Frauen, die Misshandlungen überlebt haben (2006); Haiti (2008); und Badate (2008), das Immigrationsphänomen ukrainischer Frauen, die zu Pflegerinnen italienischer alter Menschen wurden. 2004 ist ihr Buch Sentinelles de l’Ombre, erschienen. Eine vierjährige Arbeit über die Verwüstung von Landminen in Kambodscha, Mosambik, Angola, Kosovo, und Afghanistan; Im Jahr 2010 wird sie mit Jane Evelyn Atwood #125 Teil der angesehenen Kollektion der Photo Poche Monographien. 2011 hat Xavier Barral ihre erste Geschichte über die Pariser Prostituierten unter dem Titel Rue Des Lombards neu herausgegeben.

www.janeevelynatwood.com